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TCS

TAS-Connection Server

 

Bisher war eine Fernzugriffsfunktion für unsere Produktserie „TAS-Link“ nur über leitungsorientierte Wählverbindungen wie ISDN, analog oder das GSM-Netz möglich. An paketorientierten Zugriffsmöglichkeiten stand nur der IP-Weg (DSL) zur Verfügung, welcher sich aber durch den Einsatz von dynamischen IP-Adressen und einzurichtenden Portregeln in der Firewall als schwierig erwies. Aus diesem Grunde entwickelte TAS den „TAS Connection Server“ (TCS).

 

Der TCS ermöglicht es dem User wie gewohnt mit seinem Konfigurationstool „SysConf“ auf TAS-Links aus der Ferne über alle paketorientierten Wege zugreifen zu können. Hier ist es nicht mehr notwendig, dass die TAS-Links vor Ort eine statische IP-Adresse haben müssen oder,  dass vor Ort  in der jeweiligen Firewall entsprechende Portfreigaben einzurichten sind. Der Zugriff gestaltet sich problemlos durch die Eingabe einer einfachen Geräte ID des TAS-Links selbst bei paketorientierten Funkwegen wie GPRS oder UMTS.

 

Normalerweise ist der Zugriff auf Übertragungseinrichtungen (ÜE), welche diese paketorientierten Wege (GPRS, UMTS etc.) verwenden, nicht möglich, da sich die ÜEs im Funknetz an einem gemeinsamen sogenannten APN-Einwahlknoten anmelden. Dieser hat dann eine IP-Adresse für alle dort angemeldeten Geräte, egal ob Smartphone, UMTS-Stick des Notebooks oder eben eine ÜE wie das TAS-Link. Somit ist die IP-Adresse nicht bekannt oder wenn, ist sie stellvertretend für hunderte von Geräten, somit ist ein gezielter Zugriff nicht möglich.

 

Durch den Aufbau einer permanent stehenden Verbindung (SVCP) zum TCS, initiiert durch das TAS-Link, ist somit selbst der Zugriff auf TAS-Links möglich, welche lediglich mit Funkwegen ausgestattet sind wie beispielsweise GPRS oder UMTS.

 

Ein einzelner TCS kann bis zu 2000 Aufschaltungen realisieren. Durch die Möglichkeit der Kaskadierung ist es möglich bis zu 10000 Aufschaltungen mit einem System zu ermöglichen.

 

Auch die Sicherheit ist weiterhin gewährleistet, dank Passwortvergabe und verschlüsselter Verbindung.

 

Dank mehrerer LAN-Ports ist es dem TCS möglich in mehrere IP-Netze eingebunden zu werden. Somit kann beispielsweise nach einem externen DSL-Anschluss und einem firmeninternen Intranet zu unterschieden werden.

 

Alle Vorteile des TCS im Überblick:

  • Fernzugriff über alle paketorientierten Wege (IP, GPRS sowie UMTS)
  • Keine statische IP auf TAS-Link Seite notwendig
  • Es müssen keine Firewallregeln auf TAS-Link Seite eingerichtet werden
  • Bis zu 2000 TAS-Links pro Einzelgerät aufschaltbar
  • Durch Kaskadierung bis zu 10000 TAS-Links aufschaltbar
  • Anbindung an mehrere IP-Netze möglich mit nur einem Gerät
  • Volle Sicherheit beim Zugriff gewährleistet
Abb.: TCS 19" 1 HE

 

 

Konzept

 

 

In diesem Beispiel findet eine Verbindung über drei Netzwerke hinweg statt:

  • Errichternetzwerk
  • Netzwerk des Wachdienstes
  • Kundennetzwerk

 

Der Service-PC kann nun mittels Eingabe einer Geräte-ID auf das entsprechende TAS-Link mit dieser Geräte-ID zugreifen. Dazu verbindet sich der Service-PC mit dem TCS, welcher sich bspw. beim Wachdienst befindet. Der TCS hält die Verbindungen zu den bei ihm aufgeschalteten TAS-Links (bis zu 2000). Durch die eingegebene ID-Nummer kann das TAS-Link, welches sich ebenfalls mit dieser Nummer am TCS anmeldet, eindeutig identifiziert und somit der Fernzugriff realisiert werden.

 

Technische Daten

 

Externe Spannungsversorgung: 230 V AC

Leistungsaufnahme: < 5W

Abmessungen: 440*44*223mm (B*H*T) 1HE

Gewicht: 2,5 kg

 

An dieser Stelle finden Sie Treiber, Firmware-Updates und weiterführende Infor- mationen zu diesem Produkt von TAS.
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    E-Mail: taslink@tas.de